Gute Mama, schlechte Mama!

Früher, so ganz, ganz früher, da wusste ich ganz genau was eine gute Mama ausmacht. Da hatte ich nämlich die Erziehungsweisheiten mit Löffeln gefressen.

Lehramt habe ich studiert, mich im Bereich Psychologie vertieft. Da weiß man einfach wie das mit der Kinderziehung funktioniert…dachte ich wirklich.

Wenn ich damals Mamas beobachtet habe, die vielleicht auch mal genervt waren, die auf Fragen ihrer Kinder mit einem „Darum!“ geantwortet haben oder die ihr Kind in den Autositz gesetzt haben, obwohl das Kind es definitiv nicht wollte, da habe ich gedacht „So würde ich es selbst nie machen, das arme Kind!“

Heute, als zweifache Mama, habe ich gelernt, dass jeder seinen eigenen Weg hat zu erziehen. Das man nach der 9999Frage binnen 30Minuten tatsächlich auch mal mit einem „Darum“ antwortet. Ich habe auch festgestellt, dass man durchaus mal genervt sein darf, dann etwa, wenn wie heute der Mülleimer in der Küche auf der Suche nach einem Eis durchwühlt wird und dabei binnen Sekunden der Müll in der Küche landet.

Ich habe Extremsituationen kennen gelernt, die ich zuvor nicht kannte. Ich habe Wunden versorgt, obwohl ich kein Blut sehen kann und ich liebe bedingungslos. Immer, auch wenn ich nachts 3Stunden am Stück unsere kleine Dame schaukeln muss, damit sie zufrieden ist.

Alles was man mit Liebe macht ist richtig und den ultimativen Weg gibt es im Leben mit Kindern nicht, auch als Pädagogin nicht;)

Diese Weihnachtszeit!

Ruhe, Frieden,Vorfreude…all das klingt doch wunderbar nach der Weihnachtszeit. Eine Zeit in der man sich auf das Wesentliche besinnt…

Voll daneben!

Überall ist Stau, man sieht in den Gesichtern der Leute schon die Zornesfalten, wenn man seinen Einkaufswagen nicht flott genug schiebt. Es ist ja so stressig noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen und dann die nächste Hürde, diese Verpackerei. Dazu wird geplant, organisiert, strukturiert und arrangiert wenn es um das Weihnachtsessen geht. Die Kekse müssen, wie auch der Schmuck des Baumes, besser, glänzender, veganer und schöner sein, als die Dinge der Mitmenschen und man muss sich definitiv zwischendurch immer wieder selbst beschenken, weil man ja sonst in all dieser Hektik völlig verloren geht!

ENDE! FEIERABEND!

Merken die Leute eigentlich noch was gerade abläuft? Die Zeit um Weihnachten herum ist bei so vielen Leuten das genaue Gegenteil von dem, was es eigentlich sein soll. Statt Zeit miteinander zu verbringen und diese einfach mal zu genießen wird nur noch gestresst und konsumiert!

Macht all die Dinge die ihr für euer Weihnachten braucht, aber macht sie mit Liebe und mit Freude. Nehmt euch Zeit und wenn ihr sie nicht habt, dann streicht Dinge von eurer Liste. Teilt Aufgaben! Genießt es im Warmen, während es draußen eisig wird. Lacht lieber miteinander, statt euch über volle Straßen und überfüllte Kaufhäuser aufzuregen.

Wir machen all das ganz bewusst nicht mit. Geschenke zu kaufen finde ich alles andere als stressig, denn das mache ich sehr gerne. Unsere Feier findet im ganz kleinen Rahmen statt, denn wir fliegen in den Urlaub und alles andere, wie etwa Weihnachtsmarktbesuche, machen wir gerne!

Lasst euch nicht wahnsinnig machen, seid liebe froh über das was ihr habt;)

Partymarathon und einfach Ruhe – Wochenende in Bildern

Unser Wochenende stand ganz im Zeichen eines großen Indoorspielplatzes, denn Noah war direkt Samstag und Sonntag dort auf zwei Kindergeburtstagen eingeladen. Abwechselnd begleiteten wir ihn und er bestätigte mir heute Nachmittag noch meine Vermutung, dort würde er gerne jeden Tag in seinem Leben hinfahren. Für ihn war das Wochenende somit genial. Unsere Freude auf einen Miniweihnachtsmarkt in einem alten Schacht und dem Gelände darum sollte ein wenig getrübt werden, denn Mr Indoorspielplatz hatte keine Lust darauf. Mitgehangen, mitgefangen…Wir packten ihn ein und er schlief binnen kürzester Zeit tatsächlich stehend dort ein!

Lilly hingegen war putzmunter. Verdrückte in Windeseile direkt ein Würstchen. Verschluckte sich wohl und in Kombination mit einem Hustenanfall landete das Würstchen dann wieder vor dem Grill…Details erspare ich euch! Irgendwie hatten wir uns den ersten Weihnachtsmarktbesuch anders vorgestellt! Trotzdem war es schön;)

Während Noah heute Vormittag dann wieder fleißig geburtstagstobte, haben Lilly und ich dem eisigen Wetter getrotzt und sie durfte ein Eis futtern.

Auch bei uns gibt es, wenn auch die moderne Variante, Adventskerzen und so konnten wir die erste Kerze heute, am 1.Advent anzünden.

Den Nachmittag haben wir bei Freunden und mit frischen Waffeln verbracht. Die Kinder haben mit Lego gespielt und es war ruhig und friedlich. Ein perfekter Sonntag.

Morgen beginnt der Alltag wieder. Ich bin nach meiner komischen Erkältung der letzten Woche wieder topfit und freue mich auf liebe Schüler und fröhliche Kollegen.

Euch wünsche ich allen einen tollen Start in die neue Woche und denkt dran, in drei Tagen kommt der Nikolaus – lieb sein;)

Rumpelstilzchen und der Trotz

Manchmal denke ich, der Begriff „Trotzphase“ bezieht sich überhaupt nicht auf Kinder. Viel mehr geht es um den Moment, in dem man selbst wütend wie ein Rumpelstilzchen auf den Boden stampft und gar nicht mehr so richtig weiß warum eigentlich.

Ich verstehe, dass es schwer ist groß zu werden.

Ich verstehe, dass es traurig macht, Dinge noch nicht alleine zu können.

Ich verstehe, dass es doof ist, wenn einem Sachen verboten werden, die irgendwie Freude bereiten.

Ich verstehe, dass so viele Dinge auf einen einströmen, die alles durcheinander bringen.

Ich verstehe, dass die ganze Welt manchmal völlig unfair ist.

Und ich verstehe auch, dass man seine Launen da auslebt, wo man trotzdem immer geliebt wird.

Trotzdem ist es manchmal auch für uns Eltern absolut nicht einfach, einen Trotzkopf in den eigenen vier Wänden wüten zu haben.

Philipp und ich kommen in den letzten Tagen manchmal ein wenig an unsere eigenen Trotzgrenzen. Wir dachten wirklich wir seien erprobt und durch Noah echt gewappnet gewesen, aber nein…Unsere kleine Dame zeigt unsere gerade prinzessinenlike was sie vom Thema Erziehung im Hause Mamimi hält.

Schuhe sind doof, Mützen sowieso, Essen wird gefordert und danach nicht mehr gemocht. Pink ist nicht pink, sondern „yellow“, Noahs Spielzeug soll plötzlich nur ihr Spielzeug sein, sowieso meint sie, dass ihr eigentlich alles gehört… „Lass das bitte!“ ist eine Aufforderung etwas erst recht zu tun und ein klares „Nein“ bedeutet in ihren Ohren „Jetzt erst recht“!

Wenn ihr euch also wundert, warum hier auf dem Blog zur Zeit so wenig los ist, wir sind abends meist einfach nur noch müde, denn der Tag fordert uns heraus. Zudem waren wir jetzt noch krank, was für Kinder natürlich auch echt langweilig ist.

Dafür wird es hier nie langweilig und wir werden immerzu gefordert;)

Dadurch das Lilly unser zweites Kind ist, wissen wir allerdings, alles wird wieder anders und vielleicht bringt uns auch genau das dazu, nicht zum Rumpelstilzchen zu mutieren;)

Nicht unser Ding!

So schön Herbstspaziergänge sein können, so schön die Farben des Herbstes sind, wir können einfach nicht mit ihm anfangen. Jedes Jahr erleben wir hier das gleiche Schauspiel! Wir sind krank!

Wir tauschen unsere Viren und Bakterien munter ununterbrochen hin und her, sind mehr in Wartezimmern beim Arzt als draußen und schnoddern und husten um die Wette.

Vitamin D Vorräte sind aufgefüllt, Strumpfhose und Zwiebellook können wir modisch gekonnt einsetzen und zu den Mahlzeiten gibt es ständig frisches Obst oder Gemüse, aber der Herbst trickst uns trotzdem aus!

An so Tagen wie heute möchte ich mich am liebsten irgendwo verstecken, denn statt toller Unternehmungen am Sonntag turnen wir von der einen Etage zur nächsten. Die Kinder veranstalten ein Chaos das man nur noch in den Griff bekommt, wenn sie tatsächlich irgendwann schlafen und man selbst nicht miteinschläft und die Laune ist wie die Stimmung draußen: trüb, sehr trüb!

Über Sekunden der Auszeit freut man sich dann ganz ehrlich schon. Eben etwa, im Superversteck – der Gästetoilette. Endlich kein „Maaaammmmaaa“, absolute Stille. Und dann, PAM! Es ist dunkel, stockdunkel im Raum. Lilly hat von außen das Licht ausgemacht…und dann höre ich sie auch schon wieder „Maaaaammmmaaa, aufmachen!“! Nicht das beste Versteck ist sicher;)

Klingt alles schlimm, ist es auch ein wenig. Aber wir wissen, es kommen auch bessere Zeiten. Die ohne Rotznase und mit Sonne und besseren Temperaturen und dann ist alles wieder besser!;)

Und ab jetzt: offline bitte!

Ich gebe zu, ich fand es bis vor einiger Zeit völlig ok, dass die Kinder sich YouTube Kindermusikvideos und Folgen verschiedenster Serien auf einem alten IPad oder meinem Handy angeschaut haben.

Ganz ehrlich, manchmal habe ich es als Rettung empfunden. Dann etwa, wenn ich irgendwas dringend im Haushalt erledigen musste, meine Haare endlich föhnen wollte oder auch um mal ein paar Minuten für mich zu haben.

Leider kann man bei YouTube Videos nicht sperren und so wurden die Filmchen die sie dort schauten immer doofer (ihr kennt bestimmt auch diese ganzen Klebebandsüßigkeitenspielplatzvideos?!) und der Konsum immer mehr. Sie wollten ständig und immer wieder gucken.

Wir hatten gedacht, dass wir den Kindern keine „ihr dürft jetzt nur 10 Minuten gucken“-Zeiten vorgeben müssten, dass sie schnell die Lust daran verlieren und das Gerät von sich aus ausschalten würden.

Das war naiv von uns! 

Sie hätten vermutlich den gesamten Tag damit verbringen können, sich die munter durch einen Kindergarten hüpfende RommelBommel Dame anzuschauen, dabei zuzuschauen wie amerikanische Kinder überdimensionale ÜEier auf Spielplätzen suchen und auspacken… Wie sollten sie in ihrem Alter auch selbst solche Entscheidungen treffen…

Wir finden das sie durch diese Filme nicht weiter gebracht werden! Das die Zeit viel sinnvoller und kreativer genutzt werden kann und das die eigenen vier Wände so unwahrscheinlich viel mehr bieten, als es spielzeugauspackende Youtuber tun. 

Bei uns funktionieren Veränderungen am besten von heute auf morgen und so haben wir den Kindern vor drei Wochen erklärt, dass wir denken, dass sie ohne die Videos viel schöner, mehr und besser spielen können. Das es Zeitverschwendung ist sich diese anzuschauen und das wir die Geräte nicht brauchen. 

Gerechnet hatten wir mit heftigem Protest! 

Es kam nichts dergleichen. Noah sagte „Ja, das stimmt. Ich möchte mit meinem neuen Playmobil mehr bauen!“. Lilly fragte ab und an nach ihren Musikvideos, aber akzeptierte die Abschaffung eigentlich auch sofort. 




Und es hat sich bewahrheitet! Die Kinder spielen inzwischen stundenlang mit ihren Spielsachen! Verkleidungen stehen gerade ganz hoch im Kurs. Noah puzzelt super gerne, Playmobil- und Legowelten werden erschaffen, Lilly ist eine tolle Puppenmama und bekocht ihre Babys und schiebt sie kilometerweit durchs Haus. Die beiden sitzen zusammen, erzählen sich Geschichten und lachen miteinander. Bücher sind wieder viel spannender geworden. 

Problemlos habe ich während die Kinder spielen Zeit für Haushaltserledigungen, Haare und Co und natürlich können sie mir auch gerne immer bei allem helfen! 

Wir hatten die Macht der Medien diesbezüglich unterschätzt und finden offline zu sein jetzt echt cool;)
Noah hat übrigens die Mützengewinnerin gezogen und wir haben sie umgehend benachrichtigt!

Rabimmel, Rabammel, ein leuchtender Bommel! Gewinnspiel & Werbung

Die Nachmittage werden im Herbst tagtäglich schon früher dunkel, wenn wir morgens in den Kindergarten und zur Tagesmutter aufbrechen, dann ist es auch meist noch düster. Man sieht die Menschen auf den Bürgersteigen recht schlecht in der Dunkelheit und die schwarzen Winterjacken sind nicht gerade förderlich, wenn es darum geht gesehen zu werden. Schon oft habe ich in der letzten Zeit zu Philipp gesagt, dass diese reflektierenden Streifen auf Kinderkleidung wirklich gut sind, denn so sieht man doch durchaus mehr, als ohne sie, allerdings nur, wenn Licht frontal darauf scheint. Wenn die Streifen am Rücken angebracht sind, sieht man vor vorne trotzdem nichts.

Ihr wollt wissen was man machen kann, damit man sofort gesehen wird? Wir durften Glowbee testen! Die erste Mütze mit einem aktiven Bommel der leuchtet oder blinkt, je nach Einstellung. Per Knopfdruck startet man den batteriebetriebenen Bommel, der hell ist und im Idealfall auf einer Entfernung von 500m zu erkennen ist.


Wo war ein besserer Testort, als ein Sankt Martinszug? 153 Kindergartenkinder und deren Geschwister in der Dunkelheit mit ihren Laternen unterwegs und mittendrin Noah, den wir überall sofort anhand der Mütze sehen konnten.


Eigentlich hat Noah immer ziemlich coole Mützen auf, den auf Kinderköpfe gehören im Herbst und Winter einfach warme Mützen, aber noch nie bin ich so oft auf eine der anderen Mützen angesprochen worden. Die Möglichkeit das Kind 360Grad anhand des Bommels im Dunkeln sehen zu können fanden scheinbar sehr viele Eltern sinnvoll. Zudem ist die Mütze im niedlichen Norwegermuster auch echt schön und durch das darin verwendete Fleece nicht kratzig und warm.


Und das was Noah hat, das darf an klein Lilly natürlich nicht fehlen, so bommelt sie in pink durch die Dunkelheit. 

Wenn ihr auch gerne so eine Mütze für eure Mäuse haben möchtet, dann schaut definitiv auf der Seite von Glowbee unter https://www.glowbee.de/ vorbei und nehmt an meinem Gewinnspiel teil! 

Kommentiert ihr hier auf dem Blog, wo ihr eurem Kind die Mütze bevorzugt aufsetzen möchtet, dann nehmt ihr automatisch an der Verlosung einer Glowbee Mütze in grau teil! Unter allen Teilnehmern, die bis einschließlich 18.11.2017 kommentiert haben, ziehe ich den Gewinner! 

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen! 

Der Gewinn wurde mir von der Firma Glowbee kostenlos zur Verfügung gestellt!