Immer wieder Samstag!

Eingestellt hatte ich mich auf strahlenden Sonnenschein, 37Grad (Apropos, schaut mal auf der Facebookseite von „37Grad“, dort werden die Zuschauer heute über uns auf dem Laufenden gehalten!), allerdings würden wir da ein wenig enttäuscht, denn als Lilly und ich pünktlich um kurz vor sechs aufgestanden sind, sah es eher trist draußen aus.Wobei den Kindern die Abkühlung vielleicht sogar ganz gut tut, denn sie hatten aktive Sonnentage!
Gestern war das alljährliche Sommerfest im Kindergarten und unsere Mäuse waren natürlich voll dabei, inklusive dreimaligem Kleidungswechsel von Lilly, da sie das mit den Seifenblasen vielleicht noch perfektionieren kann.


Vor einem Jahr noch, war Noah bei diesem Fest immer noch ganz nah bei uns und jetzt turnt er in seinem Kindergarten völlig problemlos, gefühlt an zwanzig Schauplätzen gleichzeitig, mit unterschiedlichen Kindern umher, die er alle zu kennen scheint und er ist zufrieden. Es macht glücklich dies beobachten zu können. 

Lilly liebt ihren Betreuungsort auch



und so kann ich meine Arbeitszeit gerade ohne jeglichen doofen Gedanken genießen und es macht mir Freude mal nicht „nur“ Mama zu sein! 

Und was bekommt man, wenn man wieder in der Schule arbeitet? Halsschmerzen!

Demnach habe ich mich nach all den Tagen mit Sommerkleidung dicker eingepackt und wir sind mal wieder für unseren Wocheneinkauf nach Holland gedüst!


Anschließend waren wir im Garten,


haben uns ausgeruht


 und sind abschließend, wie viel zu viele andere Menschen, noch zu einer Bummelrunde ins Centro aufgebrochen!


Nun sind wir alle müde und ich hoffe inständig darauf, dass Lilly ausnahmsweise zumindest mal bis 7Uhr schläft. Lassen wir uns überraschen;)

Aber mein Kind kann…

Gestern Abend war ich doch tatsächlich bei einer Infoveranstaltung für Grundschüler, zu der die Stadt die Eltern der jetzt oder bald Vierjährigen eingeladen hat. Verdammt früh finde ich das alles und bin zur Zeit auch einfach glücklich, dass Noah der Kindergarten Freude bereitet. Ein Schuleintritt kommt mir noch Meilen entfernt vor. 

Ich hatte damit gerechnet, dass bei Ü30Grad eigentlich recht wenig Menschen so einen Infoabend besuchen, wurde aber eines besseren belehrt – es war proppenvoll! Nachdem ich rechts und links und vor und hinter mir ständig ein „Ach, Herr Doktor xy, Sie sind auch da…“, „Wie läuft es seit der Fusion Ihrer Firma…“ vernahm, fühlte ich mich irgendwie fehl am Platze. Es ging weiter mit mein Kind kann ja auch besonders gut im Rhythmus klatschen, Fahrrad fahren, lesen, sich alleine beschäftigen, ist mehrsprachig,… 

Hinter mir wurde etwa 10Minuten damit geprahlt, dass der Sohn doch erst 14Tage Urlaub bei Oma und Opa gemacht hat und dann nur neue Kleidung abgeholt hat und dann für eine weitere Woche zu Oma und Opa gefahren wurde und im Anschluss daran direkt eine traumhafte Woche mit Tante und Onkel im Allgäu verleben durfte…Ob er Mama und Papa noch kennt? 

Und unser Sohn? 

Er ist großartig!

Er kann matschen, er kann lachen, er kann lieben und er kann auch mal sauer sein – er ist perfekt, weil er er ist! 

Nachdem die Beiträge der einzelnen Redner vorbei waren, konnte man Fragen stellen und ich wusste 100% welche Frage ich sofort hören werden würde! 
„Also unser Sohn ist den anderen Kindern weeeeiiit voraus, wir möchten ihn gerne früher einschulen lassen, wie läuft das ab?“!

Wie schrecklich ich dieses Kräftemessen anhand der Kinder finde! Unnötig und traurig ist das! 

Heute habe ich hingegen das absolute Gegenteil erlebt! Wir waren mit Noahs bester Freundin im Zoo unterwegs! Sie ist toll, sie ist schlau und sie ist unwahrscheinlich lieb und nur, weil sie von ihren Eltern geliebt und gefördert wird, genau so, wie sie ist! Und so soll es sein! Wir sollen wertschätzen das wir Kinder haben dürfen, dass sie gesund und glücklich aufwachsen können und ob sie irgendwann toll darin sein werden Lateinvokabeln zu lernen, das wird sicherlich niemals Hauptbestandteil ihres Charakters werden, sagt nicht nur Mamimi-Anne, sondern auch Pädagogin-Anne!

Und damit ihr ein paar Impressionen von unserem tollen Nachmittag im menschenleeren Zoo seht, bekommt ihr noch eine Ladung Fotos!

Unser Wochenende

Und, was habt ihr am Wochenende gemacht? 

Wir haben mal wieder die regenfreie Zeit genossen und waren viel draußen unterwegs (Lilly ist inzwischen ein kleiner Braunbär), haben Zeit mit Freunden verbracht und heute zum ersten Mal ein Bloggerevent besucht! 

Nach unserer Samstagvormittagroutine mit Einkauf und Co, habe ich ein paar Stunden mit Freundinnenquatschung und Shopping verbracht, was unwahrscheinlich schön war! Wir haben tatsächlich tiefenentspannt im Café gesessen, zwei Getränke getrunken und Leute beobachtet. Ich konnte einfach so sitzen, ohne fliegende Gläser retten zu müssen, kippende Stühle geschickt mit dem Fuß aufzufangen und den Kindern hinterherzulaufen. Was früher absoluter Alltag ist, gleicht jetzt einer Wellnessbehandlung und hat mich glücklich gemacht. 

Anschließend bin ich zu Philipp und den Kindern in den Zoo gefahren worden, die sich dort mit den Kindergartenfreunden verabredet hatten. 


Der Tag endetet mit unserem allwöchentlichen Grillen und war genau so, wie er war, perfekt! 

Heute ging es nach Düsseldorf zum Elternbloggercafé von Styleranking! 


Lilly hat sich durch alles gefuttert was es dort gab und war glücklich und Noah hat die Kinderbetreuung und den Legotisch sofort ins Herz geschlossen und war glücklich! Allerdings war es verdammt warm dort und irgendwie wollten wir das Wetter heute lieber draußen genießen und so ganz gewaltig neue Infos habe ich dort auch nicht bekommen. Also sind wir samt unserer netten GoodieBag flott wieder heimwärts gedüst, waren Eis essen und haben viele Sandeis auf dem Spielplatz produziert! 

Erwähne ich es nicht jeden Sonntag? Ich liebe Wochenenden und freue mich schon auf das nächste 😉

So werde ich nie!

In NRW war gestern ein Feiertag und heute hatten viele Menschen einen Brückentag, ich auch und so haben Lilly und ich den Vormittag (auch die Tagesmutti hatte einen freien Vormittag) für Erledigungen, Dreiradrunden und Co genutzt! 


Ich weiß nicht ob es am gestrigen Gewitter lag, aber heute war „Klugscheißerstimmung“. Wir haben Noah heute zu Fuß zum Kindergarten gebracht, müssen eine Straße überqueren, die zu dieser Zeit von lediglich einer Fahrradfahrerin genutzt wurde. Aus purer Höflichkeit warten Lilly und ich, um diese vor uns fahren zu lassen. Sie stoppt plötzlich auf unserer Höhe (ich naive Tante bin erstaunt darüber das sie sich vielleicht bedanken möchte) und schnauzt mich an, dass ich gefälligst bis zur nächsten Ampel laufen solle, wenn ich mit einem Kind unterwegs sei! Ich habe ihr auch noch einen schönen Tag gewünscht… 

Grundsätzlich ist es natürlich sicherer, war aber in der Situation völlig unnötig! 

Lilly plappert in letzter Zeit seeehr viel (von wem sie das wohl hat) und kommentiert alles was sie sieht. Auch auf unserem kleinen Ausflug in die Innenstadt heute, hat sie aus ihrem Premiumkinderwagebplatz fleißig gequatscht. Sie ist laut dabei, sehr laut und hat riesigen Spaß! 


Da spricht mich eine Frau an und sagt, ihr Enkel wäre auch immer so unerträglich laut gewesen und hätte ständig gequatscht, aber zum Glück wird das ja mit entsprechender Erziehung irgendwann besser und die Kinder ruhiger. Das mir das Kind leid tut, habe ich ihr gesagt und das ich stolz darauf bin, wie meine kleine Dame quatscht. Sie schaute mich entrüstet an… 

Zwei sehr korpulenten Damen musste ich noch erklären, dass Lilly nicht erst ein halbes Jahr (!) alt ist und sie scheinbar nicht ganz so firm im einschätzen der Größe sind! 

Was war da heute los? Wie kommt man darauf sich so einmischen zu wollen? Manchmal habe ich das Gefühl das ich ausstrahle, dass dreiste Menschen mich ansprechen dürfen! 

In der Anfangszeit mit Kind hätte mich das verunsichert und heute, da frage ich mich einfach nur was in deren Erziehung irgendwann nicht funktioniert hat! 

Und eins habe ich mir heute geschworen, niemals werde ich so! 

„Tja, dann bin ich jetzt halt wieder sauer!“

Wie oft ich diesen Satz in den letzten Tagen gehört habe? Ich möchte es nicht wissen! Ist nach der Rotztrotzphase vor der Rotztrotzphase? Noah steckt auf jeden Fall mittendrin! 

Vor der Pubertät graut es mir jetzt schon…

Von purer Glückseligkeit, hin zu garstiger Biestigkeit binnen Sekunden? Absolut kein Problem für Mr Trotzkopf!

Warum? Das weiß er hinterher meist selbst einfach nicht mehr! Und ganz besonders schlimm ist für ihn „das wir ihn immer mit nervigen Worten ärgern“! Eltern sind aber auch anstrengend! 

Für Noah gibt es nichts böseres, als ein „Nein“ und da man tatsächlich auch mal solche Sachen sagen muss, etwa wenn er um 5:55Uhr morgens Eis essen möchte oder er unangezogen in Richtung Kindergarten starten will, kommt es momentan zu ganz doofen Situationen. Besonders schwierig dabei finde ich, dass man sich auf den Kopf stellen könnte, um ihn davon abzulenken oder ihn zum überdenken der Situation bringen kann. Er bestimmt irgendwann das seine Show vorbei ist und ist danach wieder das liebste Kind der Welt. 


Schwierig, verdammt schwierig! Aber wir haben ja inzwischen gelernt, dass auch das nur eine Phase ist! Und dann kommt der nächste Streich;) 

Ich will nicht nur schimpfen! Eigentlich hatten wir heute einen super schönen Nachmittag im Centro.


Papa Philipp hat schlimme Rückenweh und muss sich bewegen, damit es besser wird und so tat der kleine Spaziergang sowohl ihm, als auch uns echt gut! Und wenn da nicht dieser olle Trotz wäre, genieße ich die Zeit nun bewusst noch mehr mit den Kindern, da ich sie ja bis mittags einfach nicht sehe! 

Lilly ist gerade wieder viel entspannter, die Zähne sind gesprossen wie unsere Erdbeeren im Garten und sie genießt das Spiel und den Spaß mit ihren kleinen Freunden bei der Tagesmutter.


Aber ich weiß, da kommen noch einige Zähne..;)

Einfach Zeit für uns!

Normalerweise könnt ihr euch ja jeden Abend auf die Geschichten aus dem Hause Mamimi einstellen, doch in letzter Zeit wird es ein bisschen weniger. Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust oder Zeit hätte zu bloggen, ich habe noch unglaublich viele Themen in meinem Kopf, zu denen mir ordentlich Zeilen einfallen, es liegt viel mehr daran, dass ich gerade einfach ganz bewusst Zeit nutze und genieße. Ich achte darauf, dass ich nicht ständig Fotos mache, meine Emails oder den InstagramAccount checke, sondern lieber mein Handy zur Seite lege und Sandkuchen baue, Schaukel oder mich unterhalte. 


Wie oft sagen einem Menschen, dass man die Zeit mit kleinen Kindern genießen soll, da sie so schnell vorbei ist und das wird mir gerade tagtäglich und immerzu mehr bewusst. Vielleicht weil nun beide Kinder fremdbetreut werden und die Zeit dadurch mit ihnen auch weniger ist, aber vielleicht auch, weil es einfach so unglaublich viel Freude bereitet unsere Zeit mit den beiden zu teilen! 

So waren wir gestern erst schwimmen und ich bin mächtig stolz auf Noah, der, auch wenn er nicht bereit dazu ist Froschbeine zu machen, inzwischen ein toller hundebeiniger Schwimmer ist. Danach mussten wir allerdings noch einkaufen und mein Stolz wich wohl eher derbem Unmut, den Noah hat das volle Programm an „Trotzigkeit im Supermarkt all in“ vollzogen.

Nachdem aber eine sehr nette Fotografin, die im Laden nebenan ein Hundefotoshooting (ja, Hunde, nicht Kinder!) anbot, das Theater mitbekam und super lieb (auch nachdem sie mich gefragt hat, ob es ok wäre) die Situation mit Witz und Freude rettete, indem sie Noah zu einem Shooting im Hundeladen animieren konnte.


Poser-Noah hat alles gegeben und die Stimmung war wieder super! Wie einfach es doch manchmal sein kann..;)

Aber hatte er dann sogar so gute Laune, dass er mich noch von einem Bummel durchs Centro animieren konnte, denn das lieben wir beide zusammen inzwischen ganz besonders! So haben wir uns viele verschiedene Glitzerflitzerschuhe für mich angeschaut und sind natürlich in der PawPatrol Spielzeugecke gelandet!

Wir beide genießen diese MamaSohnMomente immer ganz besonders doll und er lässt meine Hand dann nicht eine Sekunde los! 


Für heute hatten wir das Quietscheentchenrennen eingeplant, leider mussten wir feststellen, dass es wohl bereits gestern statt gefunden hatte. War aber gar nicht so schlimm, denn ein paar echte Enten stimmten unsere Kinder sofort freudig. Verbunden mit einem Spielplatz, Biergarten und Eiscafébesuch, haben wir einen tollen Nachmittag an der Ruhr und anschließend im Garten verbracht!


Ein super schönes Wochenende ist nun wieder vorbei, die Wäschebergen rufen nach uns und so bleibt mir nur noch euch eine tolle und kurze Woche zu wünschen!

Da ist er, der neue Lebensabschnitt

„Mama, ich habe noch Durst. Außerdem kann ich ohne mein Kuscheltier nicht einschlafen, das braucht auch eine Decke. Du brauchst auch ein Kuscheltier. Ich möchte die Decke auf die andere Seite drehen und mein Kissen muss anders liegen. Heute habe ich mit L. gespielt, dann kam H. und wollte mitspielen. Er hat mir auch ein Bild gemalt, aber er kann nicht schön malen, das wollte ich nicht haben, dann war H. traurig. Ich habe Durst. Jetzt muss ich Pipi…“

Na, kennt ihr das? Noah schöpft das volle Programm aus, um bloß die Zeit vor dem eigentlichen Schlafen zu nutzen und dies in die Länge zu ziehen.

Einfach aus dem Raum gehen und ihm eine gute Nacht wünschen? Undenkbar, aber ich kann es auch verstehen. Der Tag bringt so viele neue Dinge mit sich, da muss man abends einfach berichten;). Außerdem weiß Noah auch, dass ich nun tatsächlich wieder arbeiten gehe und das sich somit auch einfach Sachen verändern.

Heute hatte ich meinen zweiten Tag als „working mom“, mein Stundenplan ist ein Traum und so kurz vor den Sommerferien ist der Einstieg natürlich auch ganz locker.


Es ist verrückt und ich weiß nicht, ob es in anderen Berufen ähnlich ist, aber wenn du als Lehrer zurück in die Schule kommst, dann bist du ab der ersten Sekunde wieder mittendrin, sowas wie eine Schonfrist kennen die Schüler nicht. Wobei ich sagen muss, dass ich genau das auch gut finde. Ungewohnt empfinde ich gerade noch die Lautstärke, denn die hatte ich jetzt hier die ganze Zeit nur von meinen Kindern und ihren Freunden und fand das teilweise schon heftig… Heute Abend habe ich um 18.30 Uhr zum allerersten Mal, ausgenommen der Hin-&Rückfahrt gesessen und habe echt gemerkt, dass meine Beine richtig müde sind. Ich bin gespannt was die nächsten Wochen bringen und werde euch von meinem neuen Teilzeitleben immer wieder berichten.

Die Nachmittage gehören aber auch weiterhin komplett uns und auch dafür liebe ich meinen Beruf, und so waren wir heute bei super schönen Temperaturen mit Dreirad und Rädchen auf den Spielplätzen unserer Siedlung unterwegs (übrigens mal wieder alleine, weil es hier ja scheinbar einfach keine Kinder gibt oder keine Eltern die mit ihren Kindern auf die Spielplätze gehen)!


Und nun, lassen wir den Abend ausklingen, wandern früh ins Bett und freuen uns auf die Abenteuer die uns morgen erwarten!