Center Parcs Bispinger Heide

Da sitzen wir nun wieder im heimischen Wohnzimmer, nachdem wir die letzte Woche in Bispingen verbracht haben. 

Vor vielen, vielen Jahren war ich bereits in einem Center Parc in Holland und war total begeistert. Noch heute erinnere ich mich an einen schicken Bungalow und eine grandiose Badelandschaft. Ich weiß noch, dass die Terrasse toll angelegt war und alles neu und sauber wirkte. Auch aus diesem Grund freute ich mich besonders, einen weiteren Center Parc kennen zu lernen. 

Wir sind bei weitem keine Luxusurlauber, auch eine Woche im Mobilheim an der holländischen Nordsee ist völlig in Ordnung für uns, mir ist nur immer wichtig, dass ich sauber und ordentlich wohnen und duschen kann. Eine tote Motte unter meinem Kopfkissen passte mir da leider absolut nicht ins Bild…

Fangen wir vorne an. Wir durften Montag unseren Bungalow beziehen, aus dem gerade noch ein Techniker kam. Nachdem alle Taschen ausgepackt waren, wir einen Großeinkauf für 8 Personen erledigt und verstaut hatten, stellten wir fest, dass auch unser großräumiges Lüften nicht gegen den muffigen Geruch im Bungalow half. Naja, erstmal Grillen! 

Nachdem alle satt waren, wollten wir einige Teile per Hand spülen. Blöd nur, wenn das warme Wasser nicht funktionierte! Gegen 22Uhr kam tatsächlich noch ein Handwerker, der allerdings auch nicht helfen konnte und uns nur mitteilte, dass wir umziehen müssten, da die gesamte Heizanlage kaputt sei (daher erklärt sich auch der komische Geruch)! Am nächsten Morgen sollten wir sofort angerufen werden, um dies zu organisieren. Nervig alles, aber immerhin waren alle Mitarbeiter sehr freundlich! 

Natürlich wurden wir nicht angerufen, mussten dies selbst machen und sind dann in ein anderes Haus umgesiedelt, samt wirklich fies nach Feuchtigkeit müffelnder Klamotten, da bin ich echt empfindlich.Und der Muff verschwindet ja blöderweise nicht…

Auch das Haus war weder sauberer, noch mit genügend Sitz-&Abstellmöglichkeiten für 8Personen auf der Terrasse ausgestattet. Das  Platzproblem wurde aber auf Anfrage schnell behobenen. Meine Anfrage bezüglich der Sauberkeit wurde Missverstanden und so kam ein freundlicher Mann vom Housekeeping, der die Gartenmöbel säubern sollte.

Zum Bungalow mussten man einen unebenen Berg hinunter gehen, der leider für eines der mitreisenden Kinder zur Stolperfalle mit anschließendem Besuch im Krankenhaus in Soltau endete. Geht eigentlich gar nicht!

Ich möchte nicht nur meckern, allerdings möchte ich ehrlich sein.

Es gab auch viele Sachen die wirklich super waren. Die Aktivitäten die man im Park buchen kann sind vielseitig und vielfältig und werden von sehr freundlichen Guids begleitet!


Kinder sind überall gerne gesehen und dürfen auch zum Kletterturm, wenn Papa dort kraxelt und sie uuuunbedingt dabei sein müssen!


Es gibt für jede Altersgruppe entsprechende Aktivitäten, von denen die Kinder begeistert waren, bis auf die Kinderdisco bzw. Kinderparade, die war wirklich seeehr langwierig und irgendwie lahm!


Der See im Park ist toll angelegt und auch der Bereich des Market Domes hat uns super gefallen, da er modern und neu wirkt (wobei ich nicht finde das es ein Zuhause für lebende Flamingos ist, aber darüber möchte ich nicht diskutieren)!


Wir haben das all-you-can-eat Buffet getestet und fanden das Essen und die Auswahl wirklich gelungen. Auch hier waren Kinder super gerne gesehen und die Mitarbeiter, wie überall im Park, sehr freundlich und hilfsbereit! 


Wir fanden den Aufenthalt an sich schön, die Aktivitäten waren gelungen, wir fanden allerdings die Qualität der Bungalows wirklich nicht dem Preis entsprechend.


(Bild von der Schlafzimmerdecke)

Gerne würden wir uns auch nochmal einen anderen Park anschauen, denn wir haben nun mehrfach gehört, dass viele andere Parks durchaus moderner sind und der muffige und zugewucherte Charme längst gewichen sind!

Center Parcs und der erste Adventurecheck

So ein Center Parcs bietet neben dem großen Schwimmbad, was wohl jeder mit dem Park verbindet, unwahrscheinlich viele Attraktionen für Kinder an.

Von dem Schwimmbad bin ich allerdings ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Vielleicht aber auch, weil wir zuhause ein riesiges Schwimmbad haben, was durchaus sauberer und moderner ist!

Wir mussten uns erstmal durch den Dschungel der Unternehmungen wühlen, um zu schauen, was wohl besonders viel Freude bereitet. Für heute Vormittag ist unsere Entscheidung auf eine wilde Hopsung und die Safari Tour gefallen!


Nachdem Noah und seine kleine Freundin ordentlich gehüpft sind, ging es dann zur Tour!


30Minuten lang durften die Kinder mit einem flotten Jeep entweder durch den Park oder auf einer „Safari-Strecke“ fahren! 


Den kleinen Großen hat das ordentlich Spaß bereitet und klein Lilly durfte im parkenden Zustand natürlich auch den Jeep checken!


Wobei so ein Buggy ja eigentlich auch super gemütlich ist, besonders wenn man die Tiere am See daraus beobachten kann!


Lilly hatte heute morgen vermutet das wie einen Regenschirm bräuchten, aber bisher sieht es echt super aus! Drückt uns auch weiterhin die Daumen für Sonne;)

Center Parcs – Die Ruhe vor dem Sturm;)

Bald geht es los und ich bin wieder „schulpflichtig“, vorbei sind die Zeiten des Urlaubens zu top Preisen, außerhalb der Ferienzeiten! Um die Zeit noch optimal nutzen zu können, verbringen wir ein paar Tage im Center Parcs kurz vor Hamburg! 

Vier Kinder, vier Erwachsene und eine große Ladung gute Laune haben uns heute nach Bispingen verschlagen. 

Ich muss wieder lobend erwähnen, unsere Kinder sind kleine Reiseexperten! Manch simpler AldiEinkauf ist anstrengender mit ihnen als die 3stündige Fahrt heute, denn diese haben sie einfach größtenteils mit Albereien oder schlafen verbracht! 


In den nächsten Tagen werden wir den Park auf Kindertauglichkeit und Spaßfaktor testen und gerne berichte ich euch davon und vielleicht verrate ich euch auch, wie man hier top Angebote für eine Reise absahnen kann:) 

Eltern

Es gibt so Zeiten im Leben, da ist man eh binnen Sekunden von 0 auf mehr als 100, man rebelliert gegen alles und kann oder will Entscheidungen der Eltern nicht verstehen.

Das zum Beispiel das unters Bett schmeißen von Wäsche einfach dämlich ist, dass man eine Duschabtrennung nach Benutzung einfach mal säubert oder eine Heizung auf Hochtouren, kombiniert mit geöffneten Fenstern die größte Verschwendung überhaupt ist, das habe ich  etwa erst kapiert, als ich meine erste eigene Wohnung hatte und habe tatsächlich auch begriffen, warum meine Eltern das so doof fanden und warum wir uns um so einen Mist gestritten haben.

In der Rolle als Kind seiner Eltern begreift man so einiges nicht. Wird man aber selbst Mama, so merkt man bereits ab der ersten Sekunde in der man sein Kind im Arm hält, dass ab jetzt alles anders ist.

Diese unbeschreibliche Liebe, die Sorgen, die Ängste, das alles kannte man zuvor einfach nicht.

Man wusste auch nicht, wie man sich fühlt, wenn man nächtelang kaum geschlafen hat, trotzdem fit sein muss, weil das Baby den ganzen Tag über weint und getragen werden möchte. Ich wusste nicht wie fertig und dazu aber auch unbeschreiblich glücklich ich sein kann. Viele Sachen waren für mich als Kind selbstverständlich, sind sie aber nicht!

Letzte Woche hatte Noah schlimme Bauchweh, wir haben lange Zeit in dieser Nacht zusammen im Bad und auf der Couch verbracht, ich habe ihm Tee und eine Wärmflasche gemacht, den Bauch gestreichelt, er fragte mich, ob ich nicht auch so müde wäre wie er und sagte mir immer wieder, das er so froh sei, dass ich mich so lieb um ihn kümmere und plötzlich hatte ich ein Dejavu! Ich konnte mich ganz genau daran erinnern, wie meine Eltern sich nachts um mich gekümmert haben, wenn es mir nicht gut ging und ich mache es haargenau so, wie sie es mir beigebracht haben! 

Heute verstehe ich so viele Sachen so viel besser, als früher! 

Heute weiß ich, wie es ist Mama zu sein!

Ich muss meinen Eltern nicht an einem kommerziellen Tag dafür Blumen schicken und mich dann nicht melden. Sie sollen sehen, dass meine Kinder so aufwachsen, wie sie es mir beigebracht haben und sie sollen wissen, dass auch ich inzwischen groß bin und einige Sachen ganz gewiss hervorragend übernehmen kann, dass ich für sie da bin!

Eltern machen ihre Kinder zu den Menschen die sie sind!

Danke Mama und Papa! 

Aus Mamimi wird Anne

Das Noah ein fleißiger Kindergartenjunge ist, habe ich schon oft berichtet und auch Lillys Eingewöhnung bei der Tagesmutti war schon einige Male Thema bei mir. 

Die beiden werden langsam „groß“!


Heute war der große Vormittag gekommen, nachdem wir Noah in den Kindergarten gebracht hatten, habe ich Lilly zur Tagesmutter gebracht, mich an der Türe von ihr verabschiedet und bin nicht wie in den Tagen zuvor noch mit ins Spielzimmer, und bin gegangen. Ohne komisches Gefühl, eher mit viel Freude darüber, dass sie so glücklich ist!

Da stand ich nun, plötzlich ohne Kinder und mit Zeit! Zeit nur für mich! Was macht Frau dann? 


Ich war beim Frisör! Hier gibt es nämlich tatsächlich einen Salon, indem man bei schönem Wetter draußen gestylt wird! 


Natürlich habe ich immer wieder auf mein Handy geschaut, natürlich habe ich immer wieder an die Mäuse gedacht, aber ich könnte auch wirklich abschalten. Während mir die Haare gefärbt wurden, habe ich mich über ganz normale Frauenthemen unterhalten, Kaffee getrunken und mich wirklich mal einfach nur wie Anne gefühlt! 

Von Lilly bekam ich zwischendurch immer wieder ein Update und wusste so, dass alles super war!


Und wer dann noch völlig zufrieden im Arm der Tagesmutter auf dem Spielplatz einschläft, der hat sich mehr als gut bei ihr eingelebt;)


Heute Nachmittag habe ich richtig gemerkt, wie gut mir der Vormittag getan hat und wie entspannt ich eigentlich bin! 

Für uns war die Zeitplanung hinsichtlich der Beendigung der Elternzeit genau richtig und ich freue mich darauf neben der Mamimi auch einfach Anne oder Frau T. in der Schule zu sein;)

Laissez-faire oder Frühaustehermamimi! 

Gääähhnn…Es ist alles eine Phase oder ein Schub…Bald ist es wieder anders! 

Lilly ist unter die Frühaufsteher gegangen! Heute morgen fand sie, dass 5Uhr die perfekte Zeit ist, um den Tag zu beginnen. Keine Kuschelung, kein liebes Zureden, kein „Bitte, bitte“ konnten sie davon überzeugen, dass es viel schöner ist, wenn alle ausgeschlafen sind.

Doof, aber so ist es nun halt momentan! (Vielleicht sind ja auch die ollen Vögel schuld, denn die sind noch miesere Frühaufsteher und quatschen extremst früh draußen rum?!)

Als wir Noah heute morgen in den Kindergarten gebracht haben, sah ich wohl ziemlich müde aus – überschminken kann ich sowas nicht, das sähe bei mir nach Karneval aus- und so war das Dauerbrennerthema „Schlaf“ sofort bei einigen Muttis ausgebrochen.


Ich hörte Satzfetzen à la „…nicht vor 7Uhr!“ und „…das bestimme ich und nicht er..!“! Ich klinkte mich also ein wenig ein und dachte mir, dass die Damen vielleicht ernsthaft tolle Tipps parat hätten!

Oh ja, hatten sie auch…

Sie erklärten mir, ich solle Lilly immer wieder ins Bett drücken oder vielleicht einfach die Türe verschließen, bis zur gewünschten Uhrzeit. Manchmal müsste man auch mal ordentlich schimpfen, denn die Kinder müssen begreifen, dass sie nicht bestimmen dürfen, wann aufgestanden wird. 

Ich erklärte ihnen, dass dies definitiv die falschen Ideen für mich sind. Das ich kein Kind auf dieser Welt zwingen würde zu schlafen, dass ich es für sehr gefährlich halten würde Kinder einzusperren und das ich dann einfach lieber früher ins Bett gehe und Pech habe. 

Kennt ihr das, wenn Frauen dann ihre Augenbrauen hochziehen und sich gegenseitig so vielsagend anschauen? Genau diese Blicke erntete ich! 

Als Noah noch ganz klein war und ich erstmal in das Mamasein hineinwachsen musste (ja, das musste ich tatsächlich), da hätte mich so eine Unterhaltung aus der Bahn geworfen. Ich hätte gedacht das ich vielleicht zu unpädagogisch handeln würde, zu weich und inkonsequent bin. Ich hätte mich selbst in Frage gestellt! 

Und jetzt? Jetzt tun mir einfach nur noch die anderen Kinder leid! Ich erziehe nicht, indem ich meine Kinder zu Dingen zwinge, die meine eigene Bequemlichkeit unterstützen. Sicherlich wäre es schöner länger zu schlafen, aber um welchen Preis? 

Nein, unsere Kinder sollen wissen, dass wir immer für sie da sind und wir agieren nicht mit Zwang, sondern mit Verständnis. Lilly ist dafür noch zu klein, aber bei Noah funktionieren sehr viele Dinge ganz hervorragend, wenn wir sie ihm erklären. Nicht immer, aber oft und so werden wir es auch weiter machen! 


Laissez -faire hin oder her, es gibt sicherlich Regeln bei uns, aber keine Machtspiele! 

Und nun, mache ich mich langsam bettfein, denn ich glaube Fräulein Frühaufstehschub ist noch nicht fertig;)

Happy Birthday, Mamimiblog!

Ich freue mich! Vor einem Jahr habe ich das umgesetzt, was schon länger in meinem Kopf herumschwirrte!

Ich habe mich getraut meinen eigenen Blog zu starten und all diese „das liest doch eh keiner-„Gedanken über Bord geworfen! 

Nach nur einem Jahr waren tatsächlich 59063 Leser hier allein nur auf diesem Blog, unterwegs, bei Facebook gab es tatsächlich Posts von mir, die über 16500 Menschen gelesen haben! 

Im letzten Jahr durfte ich unwahrscheinlich viele neue Menschen kennenlernen, tolle und spannende Kooperationen eingehen und konnte mich bedingt durch den Blog tagtäglich mit anderen Mamas austauschen! Ich durfte erfahren, dass andere genau meine Ängste und Sorgen kennen, habe gemerkt das meine Leser/innen tatsächlich die Dinge spannend und toll finden, die ich Ihnen vorstelle und uns wurden so einige Türen durch den Blog geöffnet, über die wir zuvor nicht informiert waren! 

Das erste Jahr war toll mit euch und ich bedanke für das Lesen eines jeden Posts, ich finde es immer noch spannend die Kommentare zu lesen und freue mich immer unwahrscheinlich über Feedback, ganz besonders von Menschen die ich vermutlich in der realen Welt nie getroffen hätte! 

Danke dafür, dass ihr meinen Blog belebt!


Wirklich feiert man so einen Bloggeburtstag ja nicht, aber der standesgemäße „Hexenkotzkuchen“ wurde heute eh gebacken und so haben wir ihn als  Partykuchen genutzt! Apropo Party…


Die alberne Truppe war heute im absoluten Partymodus und genau deshalb kommt mein Post heute auch erst so spät;) 

Und nun beseitigen wir die Spuren ihrer Alberei und freuen uns weiterhin auf treue Leser! Ich freue mich euch auf unserem Mamimiweg mitnehmen zu dürfen!