Helikopter-/Tiger-whatever Mama

Seit einiger Zeit höre ich öfter mal in den Raum geworfene Begriffe wie etwa ich sei ja eine Helikopter-, oder Tigermutter…Hab ich ehrlich gesagt nicht kapiert was diese Begriffe so wirklich bedeuten und deshalb habe ich mich genau darüber informiert. 

Helikoptermuddis kreisen quasi ununterbrochen über ihren Kindern und beobachten auf Schritt und Tritt was sie tun, Tigermamas sind ähnlich, greifen aber zusätzlich alles an, was dem eigenen Kind zu nahe kommt! Gleichzeitig versuchen sie ihrem Kind jeden Wunsch zu erfüllen, verbünden sich mit ihrem Nachwuchs und setzen sich konsequent für sein Wohlergehen ein. Das Verhalten der übertriebenen Fürsorge drückt sich in dem Begriff Überbehütung aus. Helikopter-Mamas stellen hohe Anforderungen an ihre Kinder: Leistungsdruck bestimmt den Alltag. Freizeit bedeutet Zeit für schlau machende Hobbys. Die Leistungen in der Schule und dem Sportverein werden als  Familienergebnis dargestellt. Förderwahn und damit einhergehender Druck sind der Alltag des Kindes.

Und so soll ich sein? Ganz sicher nicht! 

Ich glaube das gerade das Thema Kinder jeden der selbst einmal ein Kind hatte oder näheren Umgang mit Kindern hat, zum Möchtegernexperten macht, da werden Worte aufgeschnappt und inflationär verwendet! 

Sicherlich passe ich auf meine Kinder auf, versuche jegliche Gefahr von ihnen  abzuwenden, aber ich lasse ihnen ihre Freiräume ebenso wie auch die Grenzen. Freizeit bedeutet für uns „freie Zeit“ und gerade kleine Kinder sollen genau diese haben, um spielen zu können. Verplante Tage kommen noch früh genug im Leben!

Als unser Sohn noch ganz klein war und ich jede Sekunde unglaubliche Angst um ihn hatte, weil ich sehr unsicher und unerfahren war, da ist es mir sehr schwer gefallen nicht mit fletschenden Zähnen um seinen Kinderwagen zu springen und jeden „Indenwagengucker“ laut fauchend zu vertreiben. Inzwischen bin ich bei unserer Tochter sehr viel entspannter geworden und statt der anfänglichen Tigerdame bin ich nun erwachsene Mama genug um Leuten klar zu sagen, dass ich nicht möchte, dass sie in meinen Kinderwagen packen (ja, solche gibt es tatsächlich)!

Und übrigens, inzwischen kann ich auch ganz gut über dämliche Erziehungstipps anderer grinsen. Anfangs wurde ich 30000 Mal ungefragt von Leuten deren Meinung mich nicht interessiert belehrt und mir wurden antiquierte Erziehungsstile propagiert. Jedes Mal habe ich mich wieder darüber aufgeregt, inzwischen kann ich mit einem „Ich mache es so wie ich es für richtig halte“, solchen Gesprächen flott aus dem Weg gehen! 


Wie ist es bei euch? Welcher Mamatyp seid ihr und kennt ihr diese Einmischerei auch? 

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