Zwei powervolle Wühlmäuse

Früher, nach so einem normalen Arbeitstag, dachte ich schon des Öfteren das ich platt bin, heute weiß ich, das war nur die Vorstufe! 

Gegen halb sechs ging unser Tag heute los, abwechselnd waren beide Mäuse wach und ich bin hin und her, um sie irgendwie zu überzeugen das es doch eigentlich noch zu früh (für mich) ist! Das sahen sie völlig anders und so waren wir um 7Uhr heute schon geschniegelt und gestriegelt (mehr oder weniger) im Wohnzimmer. Gut für Noah, denn so können wir den Kindergartenstart etwas entschleunigen und erst noch malen. 


Morgens haben Lilly und ich dann heute Mädelstreffen gehabt, was super schön war, sie allerdings für den Nachmittag etwas geplättet hat. Unser volles Actionprogramm startete dann am Nachmittag, Vorgarten von Blättern befreien mit einem Kind in der Trage und dem anderen brüllend in der Haustüre (ja, Nachbarschaft, ich weiß das es laut war, aber als Mama kann und muss man sowas mal ignorieren, wenn man weiß das es dem Kind an nichts fehlt). Hätte mir noch ein Fußgänger mehr gesagt wie schrecklich anstrengend es doch sein muss sauber zu machen und dabei die Kinder zu bespaßen, ich hätte ihm Rechen und Besen gegeben und wäre reimmarschiert. Noah’s Schreierei war drinnen wieder beendet, dafür wollte Lilly lieber wieder raus und fing an die Fensterscheibe abzulecken, während Noah und ich Weihnachtsdeko bastelten. Also auch irgendwie nicht optimal, Noah fand Deko dann auch eher was für Mama, verteilte noch fröhlich Glitzer überall und saß dann im Laufstall, weil er ein Baby sein wollte, dazu klingelte es und irgendwer wollte unsere Messer schärfen.  Aus dem Wohnzimmer die Schreie von Noah „Ich bin ein Baby und will hier raus!“…


Und ich, ich sehnte mich in diesem Moment auf eine einsame Insel, weit weg;)

Hilft alles nix, anziehen und raus, denn Frau Mamimi wäre irre geworden, wenn wir länger im Haus geblieben wären. 


Draußen haben wir dann fangen gespielt, Gänseblümchen im November entdeckt, Hunde kennen gelernt und uns auf dem Spielplatz ausgetobt! 

Als Philipp dann endlich bei uns war gab es noch Abendbrot und nun sind alle dabei einzuschlafen, ich halte mich wacker und nun weiß ich, der Mama-Alltag ist manchmal echt anstrengender als mein Job, aber auch noch viiiiiel schöner! 

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