Darauf kann ich mich verlassen!

Gestern war so ein Tag, der geisterte mir nun schon länger durch den Kopf! 

Täglich habe ich immer zur gleichen Zeit Schulschluss, um Noah pünktlich im Kindergarten abholen zu können – ein Kindergarten ist natürlich weniger flexibel als es unsere Tagesmutter glücklicherweise ist. Für Ausnahmen kann Philipp natürlich auch mal früher frei nehmen, aber eigentlich ist dies meine Aufgabe. 

Nach dem gestrigen Unterricht hatte ich noch eine Konferenz, bei der ich natürlich anwesend sein wollte und auch musste. Philipp hatte einige Termine am Nachmittag. Mein persönlicher Horror!

Ich sprach mit der Tagesmutter und es war kein Problem das Lilly dort etwas länger blieb. Mein Kopf ratterte im Hinblick auf die Betreuung von Noah, denn ganz so einfach ist er da nicht und bleibt nur bei ganz ausgewählten Menschen alleine. Denjenigen, den ich in solch einer Situation immer fragen kann und auf den ich mich 100% verlassen kann, ist „Onkel Mapfe“! 

So schickte dieser mir gestern schon überpünktlich eine Nachricht, als er am  Kindergarten angekommen war und ich wusste, Noah wird sich riesig über ihn freuen. 

Es gibt wenige Menschen denen ich meine Kinder anvertraue, vielleicht weil ich da wirklich die kreisende Helikopter-Mama bin, vielleicht aber auch weil wir nur wenig Möglichkeiten der Fremdbetreuung in unserem Umfeld haben, aber ich weiß das ich mich auf diejenigen die sich um unsere Kinder kümmern völlig verlassen kann und das unsere Mäuse das Nachmittagsprogramm dort, was gestern für Noah in einem Indoorspielplatz statt gefunden hat, völlig genießen!

Während Noah mit Onkel Mapfe tobte, hüpfte Lilly mit ihrer Tagesmutter in Matschepampepfützen herum und ich, ich konnte beruhigt arbeiten!

Was ist los bei euch?

Tja, was ist los? Eigentlich einfach nur die volle Dröhnung Leben! 
Jeden Tag waren irgendwelche Termine, Dinge mussten erledigt werden, wir sind durch die Weltgeschichte gefahren, mein Unterricht musste vorbereitet werden, Termine mit dem Handwerker…und dazu kamen dann so ganz persönliche Highlights wie das Auslaufen unserer Spülmaschine und die damit vorhandene Installation eines Indoorpools in unserem Küchen-/Wohnzimmerbereich! Was habe ich geflucht!

Wenn wir am Abend tatsächlich nirgendwo hin mussten und wir zum ersten Mal kurz zusammen auf der Couch saßen, waren wir so müde, dass wir von dort schnurstracks ins Bett gewandert sind. 


Dafür war unser Wochenende aber wirklich schön! Noahs Geburtstagsfeier stand an und wir konnten bei blauem Himmel eine Paw Patrol-Party für ihn und seine Freunde ausrichten! Wie unglaublich aufgeregt unser kleiner Mann, für den sein Geburtstag das größte Highlight überhaupt ist, war, muss ich wohl nicht erwähnen.




So wanderte unsere 12köpige „PawPatrol Spürhundestaffel“ durch Pfeile gelenkt zum Spielplatz und sie suchten kleine Schätze und wir nutzen das gute Wetter um sie draußen ordentlich auszupowern! Anschließend gab es Hot Dogs für alle! Bewusst habe ich kaum Fotos gemacht, denn ich habe mich einfach über die zufriedenen Kinder gefreut und bin lieber selbst gerutscht und habe geschaukelt, da blieb für mein Handy einfach keine Zeit;)
Ich dachte übrigens immer das meine Schüler verdammt laut sind. Seit gestern glaube ich das einer Erzieherin nach einem Kindergartenvormittag ordentlich die Ohren dröhnen müssen!

Heute waren wir bei Omi und Opi und haben nach Kaffee und Kuchen das traumhafte Herbstfeeling verstärkt, indem wir Eicheln, Nüsse und Kastanien gesammelt haben. Diesen völlig entspannten Tag haben wir alle total genossen! 




Wir freuen uns auf die nächste Woche, die bisher irgendwie noch völlig entspannt wirkt und auf die neue Spülmaschine, denn die Sauerei möchte ich nie mehr beseitigen müssen;)

Und plötzlich ist er 4!

Ich erinnere mich noch so haargenau an den 11.09.2013! Wie sehr haben wir gewartet, wie doll gekämpft und dann war er da, unser Noah! Heute ist er 4Jahre alt geworden! 

Rückblickend ist die Zeit gerast, verflogen, wobei ich an manchen Tagen gedacht habe, dass Minuten zu Stunden werden. Wieviele Tränen haben er und ich in der Zeit vergossen, Tränen voller Glückseligkeit und die ein oder andere auch aus purer Verzweiflung. Nie zuvor im Leben habe ich so viele Unsicherheiten empfunden, aber auch so bedingungslos geliebt! 

Nun ist Noah 4 Jahre alt, er wird jeden Tag selbstständiger und doch wird er immer mein kleiner Hase bleiben;)


Nach einem schrecklichen Überforderungswutanfall am Morgen hatte er heute einen tollen Kindergartentag mit anschließender Kennenlernveranstaltung dort, danach hatten wir noch Besuch und nun schlafen beide Kinder tief und fest und träumen von Dr Wackelzahn-Geschenken. 

Samstag steigt dann die Kinderparty;) 

Normalerweise berichte ich ja auch immer von unserem Wochenende, auch dies soll nicht in Vergessenheit geraten! Wir waren gestern in der Gruga in Essen. Wieviele Jahre mein letzter Besuch dort her ist weiß ich gar nicht mehr und so war ich umso überraschter, wie toll es dort war! 


Der Park ist so riesig und so schön angelegt! Es gibt verschiedene Tiere die man sich ansehen kann, leider nicht alle zu unserer Frühaufsteherzeit, Spielplätze, Grünflächen, Gärten, Seen, einen Wasserfall, eine Saline und das absolute Highlight für Noah, eine Bimmelbahn! 


Wir werden definitiv bald wiederkommen und für diejenigen die aus der Nähe kommen, ist es mein Tipp für einen schönen Wochenendausflug! 

Nun werden wir noch ein wenig aufräumen und einfach glücklich darüber sein, dass wir inzwischen schon so lange Eltern unseres wilden Mannes sein dürfen! 

Feierabend!

Ich bin ehrlich! Nicht jeder Tag hier ist toll, nicht an jedem Tag könnte ich Fotos von Kindern die in die Kamera strahlen machen, denn es gibt auch Tage wie den heutigen…

Er begann früh, viel zu früh, da Lillys innerer Wecke irgendwie verstellt zu sein scheint. Das war bisher doof, da sie aber nachts immer tief und fest geschlafen hat, war es nicht ganz so übel. Seit einiger Zeit scheint sie aber besonders in der Nacht viel zu verarbeiten oder was auch immer dazu führt, sie schläft einfach extrem schlecht. Ich demnach auch. Die Kombination aus schlechtem Schlaf und viel zu frühem Aufstehen ist ein Pulverfass. Eine falsche Bewegung, das Getränk nicht binnen den ersten Sekunden gereicht und sie benimmt sich divahaft grauenvoll.


Während man dann versucht all die anfallenden Dinge des frühen Morgens mit ihr auf dem Arm zu erledigen, absetzen ist nicht, ist Noah inzwischen auch meist schon wach. Also volle Ladung Action während die meisten von euch noch friedlich schlummern dürfen. 
Ich muss spätestens um 10 nach 7 aus dem Haus, um pünktlich in der Schule zu sein, wenn deine Kinder dann aber die dicksten Krokodilstränen weinen, schluchzen und dich umschlingen, dann schmerzt einem regelrecht das Herz, wenn man tatsächlich geht. Ich weiß das dieser Zustand meist recht schnell von Philipp gerettet werden kann und vermutlich lachen sie oft schon, wenn ich drei Straßen weiter bin, aber es hinterlässt ein ganz seltsames Gefühl und man denkt den ganzen Vormittag dran. 

Glücklicherweise ist unsere Tagesmutter immer so lieb und informiert mich zwischendurch immer darüber was Lilly macht und so weiß ich das alles gut ist. 

Der Unterricht hat mir Freude bereitet, allerdings habe ich heute ohne Unterbrechung nur geredet – neue Klassen, neue Schüler, meine Unterrichtsziele, meine Anforderungen, Fragen beantworten…so ein Neubeginn ist ja auch irgendwie eines Selbstdarstellung und Fachpräsentation. Macht Spaß, ist aber auch anstrengend. 

Direkt nach der Schule habe ich Noah abgeholt, der zwar lieb, aber müde war. Müde wühlt er ununterbrochen nur noch, spielt mit verschiedenen Sachen nie länger als zwei Minuten und hört einfach nicht zu. Als Lilly dann ihren Mittagsschlaf bei der Tagesmutter beendet hatte, holten wir sie auch ab und das Nachmittagsdrama nahm seinen Lauf. 


Noah schlief 3Sekunden vor Einparkung vor der Haustüre ein und ich Rabenmama habe ihn geweckt. Na, wer kennt es noch, ellenlange Schreierei im Flur, wobei er den eigentlichen Grund für sein Theater hinterher selbst nicht mehr wusste. 

Als wir die Wut endlich aus seinem Bauch entfernt hatten, sprang dieses fiese Gewüte zu Lilly über und ihre Party begann…

An manchen Tagen wünsche ich mich dann ganz weit weg. Facebook schlägt mir zur Zeit ständig Curaçao als Urlaubsziel vor…

Aber ihr wisst, ich schaffe es nicht einmal alleine bis London;))) 

Es gibt diese Tage, es gibt diese Momente in denen einem das manchmal verdammt viel vorkommt und unglaublich anstrengend ist und wisst ihr was? Eigentlich bin ich das gerade selbst schuld und die beiden können rein gar nichts dafür. Ich bin gerade aufgewühlt, habe zu viele Gedanken im Kopf und Bauch und kann deshalb nicht souverän mit dem Verhalten umgehen. 

Morgen machen wir es besser, ganz sicher und für heute habe ich jetzt Feierabend!;)

Fieber, Spielplatz, Trödel & OmaOpa

Wir können fit in die neue Woche starten, denn nun sind wir für dieses Mal durch mit dem doofen Kranksein. Nachdem es erst Noah erwischt hat, waren Lilly und ich dann auch noch dran, aber als erprobte Fieberbekämpfer war der Spuck zum Glück flott beendet;) 


Da frische Luft bekanntlich immer gut tut, haben wir diese genutzt und waren viel draußen! Einkäufe per Kinderwagen, Spielplatz, Spaziergang…und an diesem Wochenende auch weitgehend alleine, denn Papa Philipp, der besonders heute schmerzlich vermisst wurde, hatte Termine verpeilt und robbte sich gestern bei den Xletixs durch Matsch und kletterte über Hindernisse und heute war der Triathlon in Xanten sein Ziel! Puuuhh…da finde ich unsere Sandburgenbauten doch entspannter.


Wobei wir heute Vormittag auch einen Großkampf erlebt haben: Kindertrödelmarkt! 

Mir war bei den letzten Märkten aufgefallen, dass ich, so dachte ich zumindest, immer recht spät dran war, da der Markt so voll war. Wir waren heute alle flott fertig, dass Wetter genau richtig und so starteten die Mäuse und ich zu Fuß zum Trödelmarkt.

Das die gesamte Straße bevölkert war von den Verkäufern mit ihrer Ware überraschte uns schon, dass die Leute aber erst per Signalton auf das Gelände starten durften, war schlichtweg irre. So wurde gerannt, gequetscht, gedrängelt und regelrecht gekämpft. Noah, Lilly und ich beobachteten dieses Ereignis vom Spielplatz gegenüber, den ich aber ganz flott verlassen wollte, weil dort überall Bierflaschen lagen…


Mein Plan war es bis zu Beginn des Marktes auf den kleinen Spielplatz des Trödelgeländes zu gehen. Dort durften wir allerdings nicht bleiben, da der Bereich nur den Verkäufern gestattet war. Unmöglich, wenn ich meine Kinder stattdessen in Scherben und Flaschen spielen lassen soll. Demnach machten wir noch einen groooooßen Spaziergang durch die Siedlung und wurden schlussendlich tatsächlich Besitzer des geliebten PinkyPie-Ponys und einem Playmobilteils, sowie zwei Kleidungsstücken. Der Andrang und das Gewühle waren uns definitiv zu nervig! 

Um doch noch etwas Schöneres machen zu können, waren wir anschließend bei Oma und Opa. 

Nun wartet die schlafende Meute auf den platten Papa und wir genießen das herbstliche Wetter am Grill;) 


Habt einen schönen Start in die neue Woche und schützt euch vor all den doofen Erkältungen die gerade überall lauern!

„Ich kann heute leider nicht kommen…“

Natürlich kommen Krankheiten immer genau dann, wenn man sie am allerwenigsten gebrauchen kann (wobei, krank zu sein ist einfach immer doof, besonders für die Betroffenen)! 

Somit musste ich tatsächlich meinen ersten Schultag auf heute verlegen, während ich gestern eine echt gute Krankenschwester für unseren Fieberhasen war.

Zum Glück ist er, im Gegensatz zu mir, wirklich so vernünftig und schläft viel, wenn es ihm schlecht geht und bleibt in seinem Krankenlager. Ein Krankenlager zu haben ist bei uns tatsächlich sogar etwas cool, denn man darf ordentlich viel Fernsehen schauen, bekommt Getränke und Essen gebracht und wird dick eingemummelt. Zudem werden einem tatsächlich kleine Sonderwünsche von den Augen abgelesen – aber ich glaube den Service hat man sich krank auch einfach verdient. 


Während wir demnach gestern den Tag auf dem Sofa verbracht haben, waren in meinem Bauch erst ununterbrochen diese Gewissensbisse nicht bei der Arbeit sein zu können, nicht die Leistung zu zeigen, die ich gerne zeigen würde. Wie sieht das aus, nach 6Wochen Ferien. Außerdem hatte ich mich ja wirklich auf den Beginn des Alltags gefreut. 

Dann ist Noah eingeschlafen, sein Kopf auf meinem Schoß und seine Hand hielt meine Hand ganz doll fest und ich wusste, man muss Prioritäten setzen.

Die Kinder sind immer wichtiger als alles andere. Im Job kann geschoben und vertreten werden. Für ein krankes Kind muss die Mama oder der Papa da sein, ohne Zweifel im Bauch, dafür aber mit viel Liebe und Hühnersuppe;)

Heute konnte Philipp den Job des Noah-Pflegers übernehmen, der sich gestern gut gesund geschlafen hat und so konnte ich glücklich zur Arbeit fahren.



Heute Abend, als seine Augen schon fast zugefallen sind, sagte er „Weil ihr immer so lieb seid, geht es mir schon wieder gut!“!

Es war also alles genau richtig!

Es kommt so anders als man denkt!

Heute Mittag habe ich Noah bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß vom Kindergarten abgeholt. Hier ein Pläuschchen, da noch kurz quatschen, mir hätte eigentlich auffallen müssen, dass es ungewöhnlich ist, das Noah die ganze Zeit ganz ruhig währenddessen neben mir gestanden hat und meine Hand ganz doll festgehalten hat.

Auf dem Rückweg, der sehr langsam von statten ging, wunderte ich mich, warum er so träge war, denn eigentlich mag er die Sonne. Als er plötzlich sagte, er könne nicht mehr weiter, weil ihm die Beine und der Kopf so weh tun würden, verstand ich endlich das er nicht fit ist. 

Ich schleppte den 20kg Hasen also die halbe Strecke und merkte dabei, dass er immer und immer mehr anfing zu glühen und zu zittern. 

Heute Nachmittag waren wir dann mit fast 40Grad Fieber beim Arzt und die riesige Freude über seine Kindergartenfreunde war schnell vergessen. 

(Noah und Lilly haben schreckliche Angst vor Ärzten und weinen dort grauenvoll, aber mit zwei schreienden Kindern in einer Arztpraxis, in der plötzlich beide getragen werden müssen, inkl.30Grad Raumtemperatur, ist so ein Arztbesuch ein echter Kraftakt – für alle!)

Wir hoffen, dass es Noah flott besser geht und er ganz schnell wieder zu Kräften kommt, immerhin haben wir zwei Kindergartentage bereits geschafft;)

Typischerweise sind natürlich auch morgen die Sommerferien vorbei und ich hätte meinen ersten Schultag, aber Krankheiten kommen immer ungelegen und sind einfach echte Idioten die keiner haben möchte! Kinder gehen da einfach immer vor!