Müde!

„Wie kann man eigentlich so unwahrscheinlich müde sein, auch wenn man so früh ins Bett geht? Du bist doch Zuhause und musst nicht arbeiten…!“

Habt ihr solche Sätze auch mal hören müssen? Zum ausrasten, oder? 

Bedingt durch dieses dumme, doofe, blöde Mistwetter war Noah’s AfterkindergartenichgeheindenGartenLaune völlig hinüber, denn sein erster Blick in den Garten zerstörte schon jegliche Vorstellung eines gelungenen Nachmittags für ihn „Rutsche ist nass“! Bei näherer Betrachtung auf Socken stellte er dann fest „Boden auch nass, Füße auch nass“! Das Desaster nahm seinen Lauf, Mittagessen ok, aber Gunmibärchen wären besser, gab es aber nicht, weil man dafür erstmal vernünftig essen sollte. Laune noch ein paar Stufen schlechter. Dann „Bitte Zoosendung gucken“ – ihr kennt diese Sendungen im TV aus unterschiedlichen Zoos in Deutschland?- es kam aber gerade keine und ich habe wirklich all unsere Sender durchforstet. Spielen war 5 Minuten ok, dann auch wieder blöd und eigentlich fehlte auch übrigens am meisten auf der Welt der Papa! Nach etwa 20minütigem Brüllen um Papa, der natürlich am Nachmittag noch bei der Arbeit war, ist Mr Schlechtelaune dann tief und fest eingeschlafen.

 Ihr kennt die Brisanz der Aussage, wenn ich hinzufüge das es bereits  halb fünf war???!!! 

Nach einem sehr ausgiebigen Schläfchen, (wenn das Kind schläft, dann schläft es) war Papa da und die Laune wieder bombastisch, bis 22Uhr, denn man war ja völlig ausgeruht! 


Wäre alles noch ok, hätte die kleine Dame diese Nacht nicht festgestellt das Stillen sowas ähnliches ist, wie im Schlaraffenland zu leben und wäre sie dann irgendwann mal satt gewesen. Tja, Fehlanzeige. Sie war gestern Abend übrigens pünktlich wie immer müde und demnach auch um kurz vor 6Uhr heute morgen endlich satt und fit! 


Warum war ich nochmal müde? 😉

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, ich trinke jetzt Kaffee, viel Kaffee!

Freunde, Bekannte, Lebensabschnittbegleiter…

Geht euch das eigentlich auch so? Mit 18Jahren hat man mindestens 30Leute mit denen man ständig etwas unternommen hat, abends unterwegs war und das Leben teilte. Mit 25, unterschiedlichen Lebenswegen, Arbeit, Uni und Co hat sich der Freundeskreis komplett geändert. Einige Leute bleiben immer dabei, andere kommen und gehen und dann, mit einem Kind verändert sich plötzlich alles nochmal!


Du bist nicht mehr spontan in der Lage eine Grillparty zu schmeißen, du gehst am Wochenende nicht mehr feiern, denn du bist glücklich darüber das du früh im Bett liegen kannst, weil der Tag anstrengend war. Dazu kommt, dass sich Erziehungsstile vielleicht ganz grob unterscheiden, dass es dadurch einfach nicht mehr passt, weil man keine Lust darauf hat, ständig kritisiert zu werden oder einen auch als Mama Kochrezepte absolut nicht interessieren (Ja, sowas gibt es und ich fühle mich gut dabei!), ebenso wie prenatale Klangtherapie im Wald einfach nix für mich ist. Man ist es irgendwann leid, sich rechtfertigen zu müssen, warum man seine Kinder nicht abgibt um abends wegzugehen oder sich anzuhören das man unlustig ist, weil man keinen Alkohl trinkt.


Bekannte hat man noch immer viele, manchmal fast zu viele.                            

Diejenige die man als Freunde bezeichnet sind weniger geworden, aber genau auf diejenigen kann man sich verlassen und diese lassen dich sein wie du bist, auch wenn du dich nicht jeden Tag bei ihnen meldest! Manchmal sogar Wochen nicht! Im Notfall können wir immer aufeinander zählen, ohne Erklärunhen, Rechtfertigungen und Eigenlob!

Fotolos

Heute melde ich mich erst spät zu Wort, denn wir hatten Besuch und ich habe ganz bewusst das Handy zur Seite gelegt, keine Fotos gemacht und die Zeit mit Freundinnen und Kindern genossen! 

An viel zu vielen Tagen erwische ich mich nämlich in der letzten Zeit dabei ständig das Handy in der Hand zu haben. Hier mal eben etwas bei Instagram gucken, da eine Nachricht lesen und natürlich antworten, online einen Preis vergleichen, Fotos machen,…Genial so ein Smartphone, aber manchmal, wie heute soll es einfach mal weg und ich genieße liebe Gespräche und unbearbeitete, echte Bilder! 

Morgen melde ich mich dann länger zurück;)

Pläne sind wie Träume…Schäume;)

War der Plan doch heute Vormittag noch der Zooladen, so wurde es ab heute nach der Kindergartenabholung der Indoorspielplatz! Im 2Minuten Takt hörte ich „Tobebox“, „große Rutsche“, „Bällebad“ und „Trampolin“…

Lilly’s Laune war dem Wetter entsprechend gar nicht gut, ihre Zähne ärgern sie, der Bauch drückt und eigentlich ist die Welt an sich auch  dämlich gewesen und so haben die Männer kurzerhand beschlossen noch rasend schnell die letzte Runde im Indoorspielplatz mitzunehmen, während Lilly und ich in der Trage so einige Blockrunden gedreht haben! 

Für Noah ist die Tobebox, ein Indoorspielplatz in Oberhausen,einer der schönsten Orte auf der Welt! Absolute Papasohntobezeit auf kindgerechten Spielgeräten mit viel Platz und unzähligen Möglichkeiten Spaß zu haben. 



Ausgepowert, mit feuerrotem Kopf und super glücklich sind die beiden Tober dann wieder hier angekommen, bereits schlauerweise in Schlafhose, denn man weiß ja wie so Autofahrten am Abend enden können und ein gelungener Spätnachmittag lässt unsere Mäuse nun tief und fest schlafen (hoffentlich)!

Ich bin es leid…

Regen, Regen, dann zwischendurch Gewitter und etwas Sturm!


So sehr haben wir uns auf ganz viel Zeit draußen mit Sonnehut und Badesachen gefreut. Leider werden die Sommer hier in jedem Jahr schrecklicher und damit ich  den kleinen Mann auch drinnen beschäftigen kann, muss ich wirklich kreativ werden! Gestern Nachmittag haben wir einen großen Korb voller Stofftiere im entstehenden Kellerspielzimmer ausgeräumt, jedes davon benannt und sie anschließend gemalt und geknetet. 

Leider war das Spiel irgendwann öde und die Stofftiere wurden zu Fußbällen, also flott aufräumen und die nächste Idee parat haben. „Zoo spielen“ geht immer und Little People im Waschbecken baden lassen auch, danach haben wir auf jeden Fall wieder was zu tun, denn das halbe Badezimmer steht meist unter Wasser. Als auch das „laaannweilich“ war, sind wir, dick eingepackt (jaja, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung) eine Runde Pfützen hüpfen gewesen und haben kontrolliert ob die bööööösen Meerferkel wirklich noch im Stall sitzen (alles sicher) und die sich dann irgendwann anbahnende Unzufriedenheit wurde mit Salatgurkenstücken, Zwieback und Äpfelchen in Kombination mit dem Dschungelbuch abgewehrt. 

Für heute haben wir beschlossen ein riesiges Zoogeschäft zu besuchen, denn das ist unsere Alternative bei Regen zum normalen Zoo. Ich hoffe das nicht 1000 andere Eltern auch auf die Idee kommen!

Morgens überlege ich schon immer wie ich Noah, seinen Rucksack, die Babyschale samt Lilly und mich irgendwie trocken in den Kindergarten befördere, denn der eigentlich kurze Weg vom Parkplatz bis hinein kann verdammt lang werden. Zum Glück habe ich für Lilly ein echt gut absicherndes Verdeck gefunden, welches sie wirklich vor den fiesen Tropfen schützt und Noah hat eine neue RegenSoftshelljacke, die ihn auch trocken hält. Meist bin ich dann halt diejenige die patschnass ist, aber egal;)


Bei schönem Wetter finde ich es viel einfacher einen tollen Nachmittag zu haben, eigentlich bieten sich unwahrscheinlich viele Spielmöglichkeiten sofort an. Also Sommer und Sonne, wir haben keine Lust mehr auf den dummen Regen, komm endlich raus!

Elternzeit

Ich widme mich heute einem für mich echt schwierigen Thema, der Elternzeit! Warum schwierig?

Für mich schwierig, weil ich am liebsten die erste drei Jahre komplett bei meinen Kindern bleiben würde. Andererseits habe ich bei Noah nach 15Monaten Elternzeit festgestellt das es uns beiden, obwohl ich das vorher niemals geglaubt hätte, total gut getan hat, dass ich wieder arbeiten gehe.


Noah war bei seiner Tagesmutti glücklich (darüber habe ich ja am Freitag bereits etwas geschrieben) und ich konnte auch einfach mal wieder Anne sein, Frau T.,die Lehrerin und nicht nur Mamimi. Ich habe mich mit meinen Schülern beschäftigt, mich mit Kollegen unterhalten, Elterngespräche geführt…und trotzdem war es ganz anders wieder arbeiten zu gehen als zuvor, in der Zeit ohne Kind. Ich habe mich ständig dabei ertappt auf mein Handy zu schauen, ob nicht irgendwas mit Noah ist und ich muss sagen, dass ich, auch wenn ich meinen Beruf liebe, ihn jetzt mehr als Job und nicht mehr als absolute Passion sehe.

Ich konnte viel besser den für mich gesunden Abstand zwischen Beruf und Zuhause schaffen, als damals in den Zeiten bevor ich eine Familie hatte. Früher waren die Sorgen und Probleme meiner Schüler viel mehr auch immer meine Baustellen. Gut war das vielleicht nicht immer, denn so konnte ich nie abschalten. 

Aber ich schweife mal wieder ab…Elternzeit! Bei Lilly werde ich voraussichtlich, kommt nicht der große Lottogewinn angeflogen, sechs Wochen vor den Sommerferien im nächsten Jahr wieder beginnen zu arbeiten und auch sie wird zur Tagesmutter gehen. Wir haben uns für ein paar unbezahlte Elternzeitmonate entschieden, da mein Mamaherz die Zeit mit beiden kleinen Kindern optimal nutzen möchte. Wie schnell sind die ersten Jahre doch vorbei und ich möchte so viel Zeit wie möglich mit den beiden erleben können. Finanziell ist es einfach nicht machbar drei Jahre komplett Hausfrau und Mutti zu sein (Oder taucht hier ein gutherziger Sponsor auf, ich bin da sehr offen;) .


Philipp hatte in den ersten vier Wochen einen Elternzeitmonat, den ich unwahrscheinlich wichtig finde, denn die erste Zeit bedeutet große Veränderungen für alle und diese gemeinsam und unterstützend zu erleben ist total schön. Er hat einen weiteren Monat um den ersten Geburtstag von Lilly herum und dort überlegen wir zur Zeit in wir diese vier Wochen nicht für ein gemeinsames Abenteuer nutzen werden, denn vier gemeinsame Wochen am Stück werden wir vermutlich erst wieder als Rentner erleben (oder wenn mein Mann weiterhin an Seilen über Matsch entlanghangelt und sich dann richtig verletzt…und das will keiner). Auch bei Noah hatte Philipp einen zweiten Monat Elternzeit, davon haben wir 10Tage auf Mallorca verbracht, die erste gemeinsame Flugreise mit Noah erlebt und es war super schön!


Wie gestaltet ihr die Elternzeit? Ich habe mir einige Male Sätze à la „Wie kannst du bloß so früh wieder arbeiten gehen angehört“ und war traurig darüber. Oder geht ihr vielleicht früher wieder arbeiten, gibt es Papas die die Elternzeit übernehmen? Wie empfindet ihr gemeinsame Elternzeitmonate?

Und schon ist es wieder vorbei…

…mein geliebtes Wochenende! 

Heute morgen haben wir erst gespielt und waren dann, verbunden mit einem Buggy-& Tragespaziergang, auf einem Kindertrödelmarkt. Meine Männer finden das nicht wirklich spannend, aber dort war ein Spielplatz und somit die Stimmung gerettet. Wir haben zwei Schnäppchen ergattert:


Nachdem Noah erstmal sehr beschäftigt mit dem Aufbau seines Little People Zoos beschäftigt war, haben wir begonnen den Kellerbarraum aufzuräumen, der soll zum „Kinderspielparadies“ werden, aber das wird definitiv noch einige Zeit in Anspruch nehmen und mit zwei kleinen Mäusen dabei ist aufräumen eher ein ständig wieder ausräumen! Fotos davon gibt es erst, wenn es vorzeigbar ist.

Nach einem MännerEis für Philipp und Noah am späten Mittag haben beide Kinder tief und fest geschlafen und wir haben uns Reiseziele für Philipp’s Elternzeit überlegt! Mal warten was da so kommt, ihr dürft gespannt sein! 

Nach dem viel zu langen Schläfchen haben wir aufgrund akuter Schlechtlaunigkeit beschlossen flott in den Zoo zu düsen! Eine super Idee, denn wir hatten ganz viel Spaß und sind eine ordentliche Runde gelaufen und konnten dem sonntäglichen Bewegungsdrang trotz des Nieselregens absolut gerecht werden!

Ich kann übrigens die Zoo Jahreskarte des Zoos Duisburgs empfehlen! Die Kosten der Karte hat man ganz schnell wieder raus, man muss nie in den langen Schlangen am Eingang warten, sondern kann seitlich daran vorbei und diese spontanen Ausflüge sind immer möglich! Wir hatten eben unwahrscheinlich Glück, denn offiziell waren die Kassenhäuschen bereits geschlossen, somit sind wir durch den Wald vom Nebeneingang zum Haupteingang gewandert. Dort war dann auch alles zu. Ich habe schon die großen Kullertränen in Noah’s Augen gesehen, aber eine nette Mitarbeiterin hat uns gesehen und noch aufgeschlossen und wir konnten ohne viele Besucher zum Glück Tiere anschauen! 


Alles in allem unser perfekter Sonntag!